Einbau von Echo-Sonden am Beispiel von EC-5 Sensoren

Wie bei allen Wassergehaltssensoren spielt der Einbau der Sonden in den Boden eine ganz entscheidende Rolle:
1. Die Sonden sollten in guten Kontakt zum Boden stehen. Die Messempfindlichkeit ist an der Sondenoberfläche am größten und nimmt mit der Entfernung exponentiell ab.
2. Luftkammern, die sich bei unsachgemäßem Einbau bilden werden bei geringen Bodenfeuchten zu einer Unterschätzung des Wassergehaltes und bei gesättigten Böden zu einer Überschätzung (da sich die Luftkammern mit Wasser füllen) des Wassergehaltes führen.
3. Der Einbau sollte möglichst horizontal erfolgen. Regenwasser darf nicht entlang des Kabels zum Sensor fließen.
 
Für die Wassergehaltssensoren der ECH2O Familie gibt es zusätzlich noch folgendes zu beachten:
1. Die Sonden werden am besten von einem Graben (Schürf) oder Spatenstich aus in den ungestörten Boden horizontal eingestochen.
2. Die beiden Sensorflächen sollten senkrecht oder schräg zur Bodenoberfläche eingebaut werden, damit der Sensor den natürlichen Wasserfluß nicht beeinflusst.
3. Das schwarze Gehäuse der Elektronik muß mit eingegraben werden.
4. Bei steinigen Böden sind Vorsondierungen nötig. Eventuell muß mit einem Bohrer ein Loch vorgebohrt werden, danach wird ausgesiebtes Feinmaterial vom Bohrloch eingefüllt und entsprechend verdichtet.
 
Horizontaler Einbau der  EC-5

Horizontaler Einbau der EC-5

Der  Sensor muß komplett (incl. schwarzes Gehäuse) eingebaut werden

Der Sensor muß komplett (incl. schwarzes Gehäuse) eingebaut werden

Kabelschutz

Für die Decagon Sensoren empfehlen wir als Kabelschutz ein geschlitztes Wellrohr zu nehmen (beziehbar über UMS).
 
Die Handhabung ist relativ einfach: die Kabel können vorher schon im Trockenen, falls die Kabellängen nicht verändert werden, oder kurz nach Verlegung mit dem Schutzrohr versehen werden. Das Kabel wird mit einem speziellen Tool dem „Einzugswerkzeug mit Griff“ in das geschlitzte Wellrohr eingezogen (vom Sensor zum Kabelende, Stecker ..)
 
Es ist darauf zu achten dass nicht am Kabel zum Sensor gezogen wird und das Kabel in Schlaufen, ohne Zugbelastung verlegt wird.
 
Das Wellrohr sollte bis zum Übergang Sensor/Kabel geschoben werden. Danach wird die Erde vom Sensor weg verfüllt und verdichtet.
Werden mehrere Kabel zusammengefasst, empfehlen wir ein verschließbares geschlitztes Wellrohr (UV stabilisiert aus modifiziertem Polypropylen, temperaturbeständig bis -40°C und +135°C)

Ansprechpartner

Thomas Keller
Tel: +49 89 12 66 52 - 19
Fax: +49 89 12 66 52 - 20
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