Zentrale Frage bei der Auswahl des Datenloggers ist die Anzahl der möglichen Kanäle. Diese hängt wie oben bereits erwähnt auch vom Typ der Sensoren ab. In vielen Fällen ist die Kapazität des Datenloggers gerade zu klein, um auf einen kleinen, günstigen Datenlogger zu setzen. Einige Datenlogger, wie beispielsweise der
DL2e sind über Messkarten optional zu erweitern, so dass im Vollausbau eine sehr große Anzahl von Messkanälen möglich ist. Schwierig wird es jedoch, wenn verschiedene Varianten von Sensoren zum Einsatz kommen, die völlig verschiedene Anforderungen an Versorgung und Messung stellen. Datenlogger wie der Datataker
DT80 oder
DT800 sind hier sehr flexibel konfigurierbar.
Eine gewisse Erweiterbarkeit der Messstation wird meistens bereits vorher einkalkuliert, denn ein kompletter Datenloggertausch, nur um z.B. zwei weitere Temperaturfühler anzuschließen, kommt sehr teuer. Ein Optimum an Flexibilität bietet hier die Buslösung, bei der ein neuer Sensor nur an einen Verteiler angeschlossen wird und das Datenloggerprogramm um diesen Kanal erweitert wird. Ist keine Buchse mehr führ den Sensor verfügbar, so wird lediglich ein neuer Verteiler installiert, ähnlich wie bei einer Mehrfach-Steckdosenleiste. Der Datenlogger muss für die Buslösung eine serielle Busschnittstelle besitzen und das Protokoll beherrschen, bzw. muss dieses programmierbar sein. Eine Kombination von analogen Eingängen und einer seriellen Busschnittstelle ist ideal, da diese den Anschluss nahezu beliebiger Sensoren und damit auch eine große Erweiterbarkeit ermöglicht.