Eines der zentralen Untersuchungsgebiete des HGF-Forschungsnetzwerks TERENO und des Sonderforschungsbereichs Transregio 32 ist das 27 ha große Wüstebach-Einzugsgebiet im Nationalpark Eifel mit folgenden Forschungsschwerpunkten:
- Analyse von raumzeitlichen Mustern und Interaktionen von Umweltparametern und Prozessen zwischen Boden, Vegetation und der Atmosphäre,
- Untersuchung der Auswirkung einer Umforstungsmaßnahme von einem reinen Fichtenwald hin zu einem standortgerechten Mischwald.
Die zeitliche und räumliche Dynamik der Bodenfeuchte mit den Prozessen der Evaporation, Transpiration, Infiltration und Grundwasserneubildung ist für das Verständnis der lokalen Wasserkreisläufe von größter Bedeutung. Mit den konventionellen Meßmethoden ist der Bodenwassergehalt nur punktuell zu erfassen. Um die Beeinflussung des Bodenwasser-haushalts durch die geplante Waldumbaumaßnahme, detailliert untersuchen zu können, wurde das funkbasierte Sensornetzwerk SoilNet vom Forschungszentrum Jülich entwickelt. SoilNet besteht aus End Devices, Routern und einem Koordinator. Zur Messung der Bodenfeuchte werden Sensoren der Firma Decagon (ECH2O EC-5 und 5TE) verwendet, die in drei Tiefen installiert werden (siehe Abb. 1).