
Versuchsfeld des Jenaexperiments
Das Jena-Experiment - eine DFG-Forschergruppe unter der Leitung von Prof. Weisser, FSU Jena und Prof. Schulze, MPI Jena - hat es sich zum Ziel gesetzt, Zusammenhänge zwischen Pflanzendiversität und Ökosystemprozessen zu untersuchen. Basierend auf einem Artenpool aus 60 charakteristischen Pflanzen mitteleuropäischer Arrhenathereten wurden artifizielle Graslandgesellschaften zusammengestellt. Das Hauptexperiment wird auf 90 großen Versuchsflächen (20 x 20 m) unterschiedlicher Artenzusammensetzung (1-60 Arten pro Plot) durchgeführt.
Die experimentellen Gesellschaften stellen die Basis für das Studium von Transportprozessen auf Kohlenstoff- und Nährstoffebene dar. Außerdem werden Interaktionen auf ebene der Primärproduzenten, aber auch zwischen unterschiedlichen trophischen Ebenen untersucht. Hierbei werden sowohl unter- als auch überirdische Prozesse berücksichtigt.