GSM-Modem zur Datenfernübertragung

Mittels der GSM-Funkanbindung können Datenlogger praktisch weltweit angesprochen werden. Damit ist es möglich, den Zustand einer Station jederzeit zu überprüfen, aktuelle Datensätze abzurufen und auch eine Neukonfiguration des Loggers durchzuführen - ohne das Büro zu verlassen!
Die GSM-Anbindung ergänzt die Wartung vor Ort und verlängert die Serviceintervalle. Funktionsstörungen können frühzeitig erkannt - und Abhilfemaßnahmen sofort eingeleitet werden. Dies bietet ein Optimum an Datensicherheit bei minimalen Serviceaufwand.



Typische Anwendungen

  • Bei Forderungen hoher Datensicherheit
  • Weit entfernten Messstationen
  • Online - Überwachungsaufgaben

Vorteile

  • Hohe Datensicherheit
  • Reduzierter Fahrtaufwand

Grenzen

  • GSM - Netzabdeckung muss vor Ort vorhanden sein

Technische Daten

Versorgung 8 ... 28 V DC; typ. 200 mA ; (bei 12 V Vers.)
Stand by Betrieb <20 mA, typ. 14 mA
Betriebstemperatur - 20 … 55 °C
Gehäuse Kunststoff

Lieferumfang

  • GSM Daten-Modem TC35T (Siemens)
  • Stabantenne
  • Optional: Analoges PC-Modem (vorkonfiguriert)
  • Optional: Kabelverbindungen
  • Optional: Logger-Konfiguration (für DT oder DL2e)
GSM-Modem zur Datenfernübertragung
GSM-Modem zur Datenfernübertragung


Funktionsweise

Im Allgemeinen werden Datenlogger über die RS232-Schnittstelle von einem PC/Laptop mit der entsprechenden Logger-Software angesprochen. Die GSM-Anbindung stellt im Prinzip eine erweiterte RS232-Schnittstelle dar.
Der Datenlogger wird über die RS232-Schnittstelle mit dem GSM-Modem und dem PC im Büro mit einem Standard-PC-Modem verbunden. Die Loggersoftware wählt sich in das Telefonnetz ein und stellt selbständig die Verbindung her. Der Datenaustausch erfolgt vom Computerarbeitsplatz aus über das Mobilfunknetz- so bequem, als wäre man vor Ort.



Betrieb

Am Messort muss eine angepasste Stromversorgung für Logger und GSM-Modem vorhanden sein. Je nach örtlicher Gegebenheit kann das GSM-Modem ständig eingeschaltet bleiben (bei Netzstromversorgung) oder zu vorgegebenen Zeiten durch den Logger aktiviert werden. Wird das Modem durch den Logger aktiviert, so ist eine Kommunikation nur zu den vorgegebenen Zeiten möglich. Der Vorteil dieser Variante liegt im reduzierten Stromverbrauch und ist für Stationen mit Akku- bzw. Solar-Versorgung gedacht.
Bei einem Standort mit schlechtem Empfang besteht die Möglichkeit, eine zusätzliche Richtantenne einzusetzen.



Hinweis

Die Loggersoftware muss ein Modem unterstützen. Die Logger DT50 und DT800 sind dazu in der Lage, bedingt auch der DL2e.



Fernwartungs-Service

Als Service-Leistung bietet UMS die Fernwartung von Messstationen über GSM oder Festnetzmodem durch UMS-Systemingenieure an.



Produktoptionen

Best. Nr. Beschreibung

GSM-DT

GSM-Funkanbindung zum DT800 oder DT80



Bestellhinweise

Nicht enthalten sind Installationen vor Ort sowie Anschluss des analogen Modems an den PC. Die Verbindungskosten sind vertragsabhängig

Ansprechpartner

Andreas Steins
Tel: +49 89 12 66 52 - 18
Fax: +49 89 12 66 52 - 20
E-Mail: as@ums-muc.de

Kontaktseite UMS


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