Ursprünglich wurde mit Lysimetern nur Sickerwasser gemessen. Dank modernster Technik sind UMS-Lysimeter heute Präzisionswerkzeuge für viele Aufgaben im Umweltmonitoring – ob in der Klimaforschung, der Wasserwirtschaft, der Agronomie oder der Altlastenbewertung.
Moderne UMS-Lysimeter – oder Lysimeter der dritten Generation – berücksichtigen die hydraulischen und thermischen Bedingungen des Freilands. Sie können dank ausgefeilter Sensoren und Probenahmeeinrichtungen, Steuer-, Mess- und Regelungstechnik die reale Feldsituation aufnehmen.
Bodenwasser ist der entscheidende Parameter für Massebilanzen. Geht es Ihnen um die Bestimmung von Grundwasserneubildung, Stofftransport, oder Metabolismenforschung ist es von besonderer Bedeutung, dass in Lysimetern ein feldidentisches Wasserregime herrscht.
Geht es um Klimaforschung oder mikrobielle Aktivitäten, bieten moderne Lysimeter thermodynamische Vergleichbarkeit.
Bei vielen Studien sind beide Aspekte wichtig, neben anderen wie
- der feldtypischen Bewirtschaftung,
- der Berücksichtigung von Schneedecken im Winterbetrieb
oder
- der hohen Stoffumsetzung bei der Schneeschmelze.
Ob Sie in der Bodenkunde, der Klimaforschung, der Wasserwirtschaft, der Agrarforschung oder der Altlastenbewertung tätig sind, moderne UMS-Lysimeter können Ihnen hier entscheidende Messergebnisse liefern.
Heute stehen hochpräzise Sensoren zur Verfügung, die z. B. Details des Niederschlagseintrags wie Tau oder Reif messbar machen.
Hochauflösende Datenlogger speichern Einzelwerte in kurzen Intervallen über lange Zeiträume. Dadurch werden Details der ablaufenden Prozesse, Stoffumsetzung und Verlagerung sichtbar.
Die Messdaten werden vom Logger direkt auf Datenträgern gespeichert. Selbstverständlich lassen sie sich auch über Ethernet in Netzwerke oder via GSM oder GPRS auf Server/Webserver übertragen.
So können Sie z.B. Messdaten vieler UMS-Lysimeteranlagen zusammenfassen, die damit einem Forschungsnetzwerk als gemeinsame, belastbare Datenbasis zur Verfügung stehen.